Ende der Anstrengung
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Viele Menschen sind erfolgreich und haben erreicht, was sie sich vorgenommen haben, und trotzdem bleibt innerlich etwas offen.
🟨 Ein Gedanke ohne Gewahrsein ist immer Enge.
Nicht, weil noch etwas fehlt, sondern weil Freiheit nicht dort liegt, wo wir gelernt haben zu suchen. Wir schwimmen längst im Ozean unseres Seins, und doch hält dieses „ich“ einen Plastikbecher fest, prüft, optimiert und hofft, dass es reicht – genau das ist die Anstrengung.
Freiheit entsteht nicht durch mehr Verstehen, nicht durch ein besseres Mindset und nicht durch den nächsten Durchbruch; Freiheit geschieht, wenn das Wollen still wird. Wenn wir aufhören, von der Welt – und selbst von der Spiritualität – etwas zu erwarten, das im Sein längst unser ist, fällt der Becher: nicht dramatisch und nicht spektakulär, sondern still. Und dann wird sichtbar, was immer da war.
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Erfolg im Außen beendet die innere Suche nicht.
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Der Verstand kann Freiheit nicht finden.
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Frei Lassen heißt, den Würgegriff aufzugeben.
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Wenn wegfällt, was Freiheit nicht ist, wird sichtbar, was du bist.
Frei sein ist kein Zustand, den du erreichst; es ist das Ende der Anstrengung, jemand werden zu müssen. Vielleicht ist genau das heute deine Einladung: Erkenne den Becher und lass ihn für einen Moment fallen.
HerzLicht
Helmut

"Die Freiheits-Formel"
www.helmutgiebel.de

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